Mittwoch, 3. August 2011

von märchen und anderen träumen

Wisst ihr noch, wie man als kleines Kind noch an Märchen und Wunder geglaubt hat ?
Eine ganz bestimmte Vorstellung davon hatte, wie das eigene Leben mal aussehen soll ?
Ein weißes Kleid, ein Märchenprinz, der uns auf einem Schimmel in sein Schloss auf einen Berg entführt ? Man hat nachts im Bett gelegen und ganz fet daran geglaubt das es so werden würde. Warum sollte es auch anders werden ? Der Weihnachtsmann, die Zahnfee, der Märchenprinz - sie alle waren einem so vertraut, dass man sie fast anfassen konnte.
Doch dann wird man erwachsen. Eines Tages macht man die Augen auf und das Märchen ist verschwunden. Und dann halten wir uns an den Menschen fest, bei denen wir denken, wir könnten ihnen vertrauen. Aber dann werden wir meistens nur bitterlich enttäuscht. Und ganz tief in uns drinnen, da glauben wir immer noch an diese Märchen und Wunder. Aber vielleicht ist das Märchen nur etwas anders ausgebaut, als man es sich erträumt hatte. Vielleicht ist der Märchenprinz nur eine Person die uns Sicherheit gibt und der wir vertrauen können und das Märchenschloss ist eine Hülle aus Liebe und Geborgenheit.
Und vielleicht hat man das so lang ersehnte Happy End schon lange gefunden und ist nur zu blind es zu sehen.

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