Dienstag, 18. Oktober 2011

Spiel mit der Klinge

Ihre Arme voller Narben und es werden jeden Tag mehr. Sie kann es nicht lassen, kann sie nicht liegen lassen, muss es jeden Tag spüren. Sie liebt das Gefühl, wenn die Klinge ihre Haut streift. Sie liebt das Empfinden dabei, wenn sie sich endlich frei fühlen kann. Und frei fühlt sie sich nur mit der Klinge. Die Klinge die Feder und ihre Arme das Papier. Jeden Tag zeichnet sie, zeichnet Bilder die keiner versteht. Sie schreibt ihre eigene Geschichte und hält sie auf ihren Armen fest, aber niemand wird sie je lesen und verstehen. Sendet stumme Hilfeschreie, aber niemand empfängt sie. Schreit, aber niemand hört sie. NIEMAND!

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