Langsam drücke ich die Klinge in meine Haut. Schmerz, nein davon kann keine Rede sein. Zu oft wurde ich verletzt und gedemütigt, als das ich noch etwas spüren könnte. Ich schreie. Nein nicht laut, leise noch leiser. Niemand hört es. Nur wer einmal in die hinterste Ecke meiner Seele geblickt hat, kann diesen schmerzerfüllten schrei vernehmen. Gehört habe ich schon oft in meinem Leben, denn es war nicht schwer über die Überreste meiner kaputten Seele zur Tür zu kommen, hinter der sich dieser Schrei verbirgt. Die Tür jedoch zu durchtreten ist für kaum jemanden zu schaffen. Meine Seele, kein Ort an dem viel gelacht wird. Stets in Einsamkeit gehüllt und unerreichbar für irgendjemanden.
Die Klinge ritzt tiefer in meine Haut. Mit jedem Tropfen Blut zerbricht ein weiteres Stück meiner Seele. Und doch greife ich immer wieder zur Klinge. Warum ? Warum, mach ich es mir selber auch noch schwer ? Deutlich sehe ich nun den Streifen, den die Klinge auf meiner Haut hinterlassen hat, deutlich spüre ich den Zerfall meiner Seele, deutlich merke ich wie sich Verzweiflung in mir breit macht. Und ich setze die Klinge ernaut an. Tränen laufen über meine Wangen. Die Tränen aus meinen Augen zeigen die Traurigkeit meines Herzens. Und die roten Tränen ? Diese Tränen, welche sie provozierend über meine Arme laufen ? Sie spiegel das Leere in mir wieder.

Du kannst toll schreiben ! *.*
AntwortenLöschenObwohl der Text alles andere als schön ist, mag ich ihn (: