Sonntag, 24. Juli 2011

spieglein, spieglein an der wand ...

Wenn ich in den Spiegel schaue, dann seh ich ein kompliziertes, verwirrtes, mit Narben übersehtes Mädchen, welches eigentlich nur noch aufgeben will. Ihre Seele hat mehr Narben als ihr Körper. Sie wurde schon so oft enttäuscht und verletzt. Missverstanden und mit Füßen getreten. Verachtet und im Stich gelassen. In ihren Armen sind die Fehler eingraviert, für immer. Ihr Leben wird von der Klinge geprägt und vom Selbsthass bestimmt. Sie ist gefangen in einem Käfig, der sich ihr Leben nennt. Sie würde gerne ausbrechen und soweit wegrennen wie sie kann, aber wie flieht man vor sich selbst ?







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